An deutschen Flughäfen starten wieder mehr Billigflieger. 2012 stieg die Zahl der Low-Cost-Flüge um zwei Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dies gab jetzt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bekannt.

Nach Informationen der Online-Ausgabe der Welt wurden im vergangenen Sommer 648 Flugstrecken ins In- und Ausland als Billigflüge angeboten. Den Hauptteil der Low-Cost-Buchungen machte demnach das Spanien-Angebot aus. 790 Starts pro Woche entfielen auf spanische Reiseziele, wohingegen nur 96 Billigflieger pro Woche innerhalb Deutschlands abhoben. Trotz des Anstiegs der Flugzahlen bei den Billig-Airlines ist das Innerdeutsche-Geschäft dennoch um mehr als acht Prozent rückläufig.

Im Low-Cost-Segment festigt Air Berlin weiterhin seine Marktführerschaft mit 2.300 Starts pro Woche. Dahinter folgt die Lufthansa-Tochter Germanwings mit 968 Starts pro Woche.