Drei Viertel der Internet Shopper lesen Produktbewertungen anderer User, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen – eine aktuelle Befragung, durchgeführt im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom, bringt die Bedeutung von Online Bewertungen einmal mehr zum Ausdruck. Besser und detaillierter denn je können Kunden sich heute über persönliche Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen austauschen – anderen bei Unzufriedenheit vom Kauf abraten oder sie in ihrer Kaufintention bestätigen. Jeder Dritte bewertet eine Produktbewertung im Internet dabei also genauso wertvoll, wie den Rat eines Verwandten oder eines Freundes. Das gilt auch für Reisebewertungen auf HolidayCheck!

Im größten Urlaubsportal im deutschsprachigen Raum profitieren User auf der Suche nach der perfekt für sie geeigneten Reise von über sechs Millionen schriftlichen Bewertungen. Die Eindrücke anderer Reisender, die Aufschluss über ihre eigenen Urlaubserfahrung geben und ihre Meinung teilen, werden ergänzt durch über sechs Millionen Fotos, die es dem Urlaubssuchenden ermöglichen, sich ein ungeschminktes Bild vom Urlaubsort und vom Hotel zu machen. Mit diesen Inhalten hilft HolidayCheck den Usern zu beurteilen, inwiefern das im Katalog entdeckte Wunschhotel tatsächlich den persönlichen Traumurlaub möglich macht.

So gerne und intensiv die Internetnutzer Bewertungen zu Rate ziehen – sie betrachten sie nicht selten mit einer gewissen Portion Skepsis. Laut Bitkom-Studie sind es 13 Prozent der User, die Online-Bewertungen grundsätzlich nicht vertrauen. Ihre Unsicherheit wird geschürt durch wiederkehrende Medienberichte zum Thema Fälschung und Manipulation. Dabei gibt es einige simple Tipps zum Lesen und Beurteilen von Bewertungen, die diese Zweifel unbegründet machen. Nicht zu vergessen die Prüfsysteme der Bewertungsplattformen.

Tatsächlich ist HolidayCheck bestens gegen systematische Manipulation gerüstet. Das Portal versteht seine Aufgabe darin, die Qualität der Bewertungen zu gewährleisten, indem jede Form großangelegter Fälschung verhindert wird. Denn es sind nicht die unechten Einzelbewertungen, die die Beurteilung einer Unterkunft nachhaltig beeinflussen und Urlauber somit in die Irre führen können. Es ist Betrug in großem Stil, der ein durchschnittliches Hotel zu einem tollen Hotel machen kann. Als ausschließlich auf das Thema Reisen spezialisierte Bewertungsplattform blicken wir auf jahrelange Erfahrung und Expertise zurück, die uns dabei hilft, genau diese Art der Verbrauchertäuschung im Keim zu unterbinden.

Wie genau wir dies tun? Mit einem ausgefeilten Prüfverfahren, das eingehende Bewertungen akribisch auf Fälschungsindizien hin überprüft, mit 60 Mitarbeitern, die im Schnitt 3.500 Einträge täglich auf Plausibilität und Wahrheitsgehalt prüfen und in Zusammenarbeit Hoteliers, die bei uns in direkten Dialog mit den Verfassern kritischer Bewertungen treten können, der wiederrum einen ehrlichen Austausch auf Augenhöhe möglich macht.

Wie das alles im Detail funktioniert und mit welchen Sanktionsmaßnahmen HolidayCheck gegen nachweislichen Betrugsversuch vorgeht, erfahrt ihr hier.

Natürlich bleibt es trotz allem Aufgabe des Users, wachsam zu sein, nicht ohne jede Bedingung blind zu vertrauen und Informationsquellen mit einem gesundem Menschenverstand zu hinterfragen. So raten wir Urlaubern beim Lesen von Bewertungen:

1. …Ihre Präferenzen zu klären

Der eine legt beim Essen Wert auf ein weißes Tischtuch, für den anderen zählt nur, dass er am Pool seinen Lieblingscocktail trinken kann. Jeder Gast hat eine andere Erwartungshaltung an seinen Hotelaufenthalt. Überlegt deshalb ganz genau, was euch persönlich wichtig ist, bevor ihr die Bewertungen von anderen Urlaubern lest.

2. …Autoreninfos zu beachten

Jede Bewertung in unserem Portal gibt neben dem Alter des Users auch an, wie er verreist ist: ob als Paar, als Familie, als Single oder mit Freunden. Eine Gruppe feierlustiger Abiturienten wird ein Hotel mit anderen Augen sehen als ein älteres Ehepaar, das Ruhe und Erholung sucht. Suchfilter ermöglichen es Usern, lediglich für sie und ihre Reiseart relevante Bewertungen anzuzeigen.

3. …Den Reisezeitraum zu überprüfen

Auch der Reisezeitraum spielt eine Rolle. Ist eine Bewertung älter, kann es sein, dass sich in der Zwischenzeit einiges geändert hat. Auch die Bedingungen in der Haupt- und in der Nebensaison können völlig unterschiedlich sein. Die lange Schlange am Frühstücksbüffet ist für Reisende in der Nebensaison wahrscheinlich kein Thema.

4. …Mehrere Bewertungen zu lesen

Um ein differenziertes Bild zu erhalten, ist es am besten, nicht nur eine, sondern mehrere Bewertungen zu lesen. Auch sehr kritische Beurteilungen sind einen Blick wert. Wenn die erwähnten Kritikpunkte für die Nutzer ausschlaggebend sind, lohnt es, in weiteren Bewertungen zu prüfen, ob es sich möglicherweise um einen Einzelfall handelt. Eventuell geben auch Reaktionen des Hotels Aufschluss darüber, wie man vor Ort mit Gästen und Kritik umgeht.

5. …Die Weiterempfehlungsrate zu checken

Auch ein Blick auf die Weiterempfehlungsrate lohnt. Je mehr Bewertungen ein Hotel hat, desto höher ist die Aussagekraft des Wertes. Dieser sollte bei mindestens 85 Prozent liegen. Ist die Rate geringer, ist es dennoch ratsam, die Ursache zu suchen: Womit genau waren die bisherigen Gäste unzufrieden? Und sind diese Kritikpunkte relevant für das eigene Urteil?

Darüber hinaus bitten wir User, uns dringend Bescheid zu geben, wenn ihnen eine Bewertung oder ein Hotel verdächtig erscheint. Sie können dies ganz einfach über den Button „Bewertung melden“ tun. Bei identifizierten Verstößen gegen den Code of Conduct erhalten die Hotels eine Verwarnung. Tritt trotz Verwarnung keine Verhaltensänderung ein, versieht HolidayCheck die entsprechenden Hotels mit einem grauen Stempel auf der Webseite. Er zeigt den Nutzern, dass bei diesem Hotel manipulierte Beiträge identifiziert wurden. Werden dann weiterhin gefälschte Bewertungen zu diesem Hotel abgegeben, wird ein auffälliger roter Stempel mit Warnhinweis platziert, bis das Thema geklärt und die Probleme behoben sind. Einige Agenturen, die gefälschte Bewertungen schreiben, haben wir rechtlich verfolgt und erfolgreich gestoppt.