Weihnachtszeit in Deutschland – das heißt in den meisten Fällen Adventskalender, Weihnachtsmarkt, viel Glitzerdeko, Glühwein, am 24. Dezember unterm Baum sitzen, Lieder singen, Geschenke auspacken und 3 Tage Essen. Wer dieses Jahr mal etwas Neues ausprobieren will, kann sich hier von den verschiedensten Weihnachtsbräuchen inspirieren lassen. Da Neutralität nicht gerade meine Stärke ist, habe ich die Weihnachtsbräuche nach meinen persönlichen Vorlieben ausgewählt ![]()
Dieses Jahr wird bei mir der isländische Brauch eingeführt, nach dem man von Heiligabend bis zum Dreikönigstag durch feiert. Allerdings ist das mit den Geschenken hier etwas kompliziert, denn die werden von 13 Zwergen gebracht, die einzeln ab dem 13. Tag vor Weihnachten kommen und bis zum Dreikönigstag auch einzeln wieder verschwinden. Dürfte auf jeden Fall sehr abwechslungsreich werden.
Für den Weihnachts-Mittag werde ich einen schwedischen Brauch anwenden, nach dem man ein Disney-Spezialprogramm schaut. Ja, das machen in Schweden auch die Erwachsenen ![]()
Abends soll es dann russisch werden, denn als Feinschmecker bin ich natürlich großer Fan von einem Festmahl aus 12 Gerichten. Diese werden in Russland in Anlehnung an die 12 Apostel serviert.
Am 26. Dezember werde ich es eher norwegisch angehen, denn dort sind Kinos, Bars und Nachtclubs voll mit Partygästen, die sich die Bäuche mit Süßigkeiten und Weihnachtskeksen füllen, also genau das richtige für mich.
Alle, die sich gegen den lästigen Weihnachts-Winter-Speck an den Hüften schützen wollen, sollten die polnische Weihnacht feiern. Hier wird in der Adventszeit gefastet, so dass man sich am Heiligen Abend ein großzügiges Festmahl gönnen darf. Schön finde ich, dass immer noch ein Gedeck mehr aufgelegt wird. Dies ist ein Zeichen der Gastfreundschaft für unerwartete Gäste.
Als gieriges, geschenkeverwöhntes Mädchen feiere ich natürlich auch noch auf spanische Art Weihnachten, da gibt es nämlich erst am Dreikönigstag Bescherung. Besonders beliebt ist in Spanien die Weihnachtslotterie Sorteo de Navidad, die am 22. Dezember stattfindet.
Wer nicht viel Wert auf familiäre Atmosphäre und besinnliche Feiertage legt, der sollte japanische Weihnachten feiern. Diese erinnert eher an den Valentinstag, denn Weihnachten wird hauptsächlich von Pärchen genutzt, die sich zu einem besonderen Date verabreden und an den extra romantischen Beleuchtungen vorbei spazieren. Die Singles treffen sich zu einer ausgiebigen Partynacht.
In diesem Sinne, frohe Weihnachten ![]()
