Die Stiftung Warentest hat Online-Reisebüros, Suchmaschinen für Flugpreise und die Angebote der Airlines untersucht und verglichen. Dabei kam heraus, dass bei jedem günstige Flüge zu finden sind, jedoch der Kunde am Ende schnell das Doppelte für ein Flugticket bezahlt. Oft ist der Prozess immer der gleiche: Nach dem Klick auf das Angebot folgt eine lange Prozedur, in der Formulare ausgefüllt werden müssen. Kurz vor Vertragsabschluss wird dann auf zusätzliche Kosten verwiesen oder sie befinden sich sogar im Kleingedruckten. Sieht der Kunde dann nicht genau hin, zahlt er schnell mehr, als ihm lieb ist.

Rangeln um den besten Platz

Die Vergleichsportale für Flugpreise sind darauf angewiesen, dass sie bei der Trefferliste für Suchmaschinen möglichst weit oben stehen, um häufiger angeklickt zu werden. Um dort zu landen, geben die Portale nahezu unfassbar billige Preise an, die teilweise unter dem Betrag liegen, die die Airline verlangt. Diese Differenz wird dann durch Zusatzgebühren ausgeglichen.

Besonders negative Beispiele sind die Portale „Fluege.de“ und „Opodo.de“. Wenn hier nicht mit Kreditkarte bezahlt wird, fallen saftige Service- und Zahlungszuschläge an.  „Billigflieger.de“ leitet so wie „Momondo.de“ die Kunden an ein Reisebüro weiter, wo dann bei der Bezahlart Zusatzgebühren anfallen. Die verbraucherfreundlichsten Portale sind „Check24.de“ und auch „Flug.idealo.de“.