PreisbarometerGriechenland wurde im Buchungsmonat Juli überraschend zu einem begehrten Ziel der deutschen Urlauber. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Ferien in Griechenland um 17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. So hoch war die Preissteigerung seit Jahren nicht mehr, teilte das Reiseportal HolidayCheck.de jetzt in seinem monatlichen Urlaubspreis-Barometer mit.

Für diesen Pauschalreise-Preisindex werden die Daten von mehr als 20.000 tatsächlich gebuchten Reisen ausgewertet. Der Durchschnittspreis aller Buchungen stieg im Juli um 3,7 Prozent über Vorjahresniveau.

Die Nachrichten aus Griechenland von nicht überfüllten Stränden und nicht ausgebuchten Hotels lockten im Juli ungewöhnlich viele Menschen an. HolidayCheck registrierte 7,2  Prozent mehr Buchungen als ein Jahr zuvor. Für die Aussicht auf weniger Massentourismus griffen die Reisenden sogar tiefer als je zuvor in die Taschen: Ein Durchschnittsaufenthalt von zehn Tagen kostete im Juli 1920 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 1637 Euro.

Rund um das Mittelmeer stiegen die Pauschalreise-Preise mit 11,9 Prozent nur in Tunesien  zweistellig an. Die Teuerungsrate für die Türkei betrug im Buchungsmonat Juli 3,1, für Ägypten 3,4 und für Mallorca 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Urlaub auf den Kanaren war laut Statistik ebenfalls teurer. Am stärksten zogen die Preise mit 9,1 Prozent für Gran Canaria an. Für Teneriffa mussten 8,1 und für Fuerteventura 5,8 Prozent mehr Geld hingelegt werden.

Die geringsten Teuerungsraten ermittelte das Preisbarometer bei Fernreisen. Die Kosten für die Dominikanische Republik stiegen um 2,9 Prozent, die Kosten für Thailand um 1,3 Prozent.