pharaoÄgypten kommt nicht zur Ruhe: in weiten Teilen ist die Situation für Reisende angespannt. Insbesondere auf Touren in den Nord-Sinai sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Beliebte Touristenregionen gelten derzeit als sicher. 

Touristenzentren wie Luxor, Urlaubsgebiete am Roten Meer oder Nilkreuzfahrten sind unbedenklich. Die bei Tauchern sehr beliebten Gegenden um Sharm-El-Sheikh und Nuweiba sind von den Unruhen nicht betroffen. Das gilt auch für den Großraum Kairo und Alexandria. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten. Außerdem rät das deutsche Außenministerium dazu, wenn möglich auf Flüge auszuweichen.

Heute, am 21. Juni, wollen islamistische Parteien in Heliopolis Präsident Mursi mit Demonstrationen unterstützen. Das Auswärtige Amt empfiehlt nachdrücklich, „während und nach diesen angekündigten Großdemonstrationen besonders vorsichtig zu sein und den Einzugsbereich der Demonstrationen in der Innenstadt und in Heliopolis zu meiden.“