In keiner anderen Stadt müssen Ausländer so tief in die Tasche greifen wie in Tokio. Die japanische Metropole verdrängt Luanda vom ersten Platz der teuersten Städte der Welt.

Einer Studie der Beratungsfirma Mercer zufolge, hat Tokio den wenig erstrebenswerten Titel der teuersten Stadt der Welt für Ausländer zurückerobert. Die angolanische Öl-Boom-Stadt Luanda rutschte auf Platz zwei, gefolgt vom japanischen Osaka auf Platz drei. Moskau und Genf nehmen den vierten und fünften Platz ein.

Europäische Städte sind den Studienergebnisse zufolge deutlich günstiger geworden. Paris rutschte beispielsweise von Rang 27 auf Rang 37. Ganz unten auf der 214 Städte umfassenden Liste steht die pakistanische Stadt Karachi. Hier lebt es sich rund drei Mal billiger als in Tokio.