ÖlteppichDie beliebte Ferieninsel kämpft mit allen Mitteln gegen das ausgetretene Öl. Hunderte Meter Strand sind bereits verschmutzt. Das Leck in der Pipeline wurde ausfindig gemacht und verschlossen. Nun beginnen die Aufräumarbeiten.

Soldaten und Bewohner der umliegenden Orte versuchen die Schäden zu beseitigen und Strandabschnitte zu schützen, die noch nicht verschmutzt wurden. In der Nacht zu Montag waren rund 50.000 Liter Öl aus einem Leck in einer Pipeline ins Meer vor Ko Samet geflossen, berichtet die Tagesschau.

Nach Angaben des Nachrichtenportals fließt durch die beschädigte Pipeline Rohöl in eine Raffinerie des staatlichen thailändischen Ölkonzerns PTT. Dieser legte nun schwimmende Barrieren aus, um die Küste von Ko Samet im Golf von Thailand zu schützen. Mehrere hundert Meter der beliebten Strände sind bereits vollständig von einem Ölfilm bedeckt.

Die Ölteppiche, die auf dem Meer rund um Ko Samet schwimmen, seien noch nicht vollständig unter Kontrolle, so der stellvertretende Leiter der thailändischen Nationalparkbehörde, Theerapat Prayoonsith: „Wir konzentrieren uns auf drei Gebiete, in denen das Öl auf dem Meer treibt und die Strände erreicht. Eine Stelle ist im Norden der Insel, der zweite Ölteppich ist vor dem Strand Ao Prao, und den Rest beobachten wir derzeit nur.“

Flugzeuge versrpühen Chemikalien, um das Öl zu binden. Damit sollen die Helfer am Boden unterstützt werden.