MalagaEinem Urlauber aus Großbritannien wurde die medizinische Behandlung verweigert. Trotz eines Herzinfarkts musste er fünf Stunden vergeblich auf Hilfe warten.

Zugang zu einer ordentlichen Behandlung mit einer europäischen Krankenhkarte zu bekommen kann zuweilen schwierig werden. Dies musste jetzt ein Brite erfahren. Der 62-Jährige erlitt in Malaga einen Herzinfarkt und musste mit seiner Frau sogar ein Taxi bestellen, da selbst ein Krankenwagen den angeschlagenen Rentner nicht abholen wollte. Nach zwei vergeblichen Versuchen in den örtlichen Krankenhäusern behandelt zu werden, musste das Paar eine private Klinik aufsuchen und aus eigener Tasche die Behandlung vorstrecken, da die Ärzte ihren Patienten sonst nicht operiert hätten.

Der Fall wird nun vom Auswärtigen Amt und der Krnakenversicherung des Paares untersucht. In den letzten Jahren hatte es immer wieder solche Fälle in Spanien gegeben. Laut EU-Richtlinien sind jedoch Urlauber auch aus Großbritannien dazu berechtigt eine kostenfreie oder ermäßigte medizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen.