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In der französischen Hauptstadt sind die zulässigen Höchstwerte für Feinstaub seit einigen Tagen überschritten. Bereits am Wochenende herrschte Smog-Alarm im gesamten Großraum Paris. Nun sollen Autobesitzer jeden zweiten Tag ihren Wagen stehen lassen.

Bereits seit Tagen sorgen alarmierende Feinstaubwerte in Paris für Ausnahmezustand: Am Wochenende herrschte Smog-Alarm im gesamten Großraum der französischen Metropole. Bürger wurden aufgerufen ihre Autos besser stehen zu lassen. Der öffentliche Nahverkehr hingegen durften kostenlos von jedem genutzt werden.

Am Freitag wurden 180 Mikrogramm Feinstaub-Partikel pro Kubikmeter Luft gemessen. Eigentlich sind maximal 80 Mikrogramm zulässig. Durch das zunächst geltende Autoverbot ging die Belastung leicht zurück. Doch die Luftverschmutzung ist weiterhin enorm hoch.

Am heutigen Montag dürfen in der Hauptstadt nur Fahrzeuge, deren Kennzeichen mit einer ungeraden Zahl enden, genutzt werden. Ist bis morgen keine Besserung in Sicht, dürfen dann nur Besitzern von Autos mit gerader Zahl fahren. Elektro- oder Hybridautos und Autos ab drei Insassen, dürfen weiterhin die Stadt durchfahren.

Auch in anderen französischen Städten wie etwa in Lyon, Bordeaux, Rouen, Grenoble und Reims herrscht Smog-Alarm. Dort wurden ähnliche Maßnahmen getroffen.