paragraphNeues Urteil zum Thema Fluggastrecht: Wird ein Flug um mehr als 10 Stunden vorverlegt, hat der Reisende Anspruch auf Entschädigung. Dies entschied jetzt das Amtsgericht in Hannover. Eine Vorverlegung sei, laut eines Artikels auf spiegel-online.de, ebenso zu behandeln wie die Annulierung eines Fluges.
 
Grundlage für dieses Urteil bildet die EU-Verordnung Nr. 261/2004, in der das Fluggastrecht im Falle einer Annulierung dargelegt wird. Der Reisende müsse jedoch bei einer Vorverlegung ebenso umplanen wie bei einer Annulierung, weshalb die Verordnung auch in diesem Falle gelte, so das Gericht.

Wird der Reisende jedoch mindestens 14 Tage vor Abflug über die Vorverlegung informiert, hat er keinen Anspruch auf Entschädigung.