Ratgeber Reise: All Inclusive Urlaub



All Inclusive Urlaub und bunte Bändchen am Handgelenk gehören zusammen wie Strand und Meer. Mehr als 53% aller Pauschalreisenden buchen bei HolidayCheck.de All Inclusive Urlaub, weitere 29 Prozent entscheiden sich im Urlaub für Halbpension. Das hat eine Auswertung von über einer Million Urlaubsbuchungen ergeben. Aber was genau heißt eigentlich All Inclusive? Oder sogar All Inclusive plus, ultra, premium…?
 
Der größte Vorteil von All Inclusive Urlaub ist und bleibt der Kostenfaktor. Man lädt sich Essen wie gewünscht am Büffet auf, nimmt sich Getränke mit, kann sich später am Pool köstliche Cocktails gönnen und das Eis für die Kinder ist auch immer drin. Urlaub ohne Nebenkosten eben.

Doch es gibt große Unterschiede: Z.B. ob überhaupt Bier, nur die lokale Sorte oder ein beliebtes Markenbier angeboten wird. Wichtig sind auch die Uhrzeiten, zu denen das All Inclusive Angebot gilt. Ein Cocktail am Pool kann zwischen 13-15 Uhr inklusive sein, am Abend aber nicht mehr. Dann muss doch extra gezahlt werden.

Vor der Buchung gilt: Aufmerksam die Beschreibungen der Reiseveranstalter durchlesen! Diese haben immer die genauen Konditionen für das jeweilige All Inclusive Angebot des Hotels aufgelistet. Falls nicht: Unbedingt vorher nachfragen.

Immer mehr Reiseveranstalter erweitern die Bezeichnungen Halbpension, Vollpension und AI mit einem “plus” oder “ultra”. Doch was steckt hinter diesen Bezeichnungen? Wir erklären euch die gängigsten Varianten:

Halbpension plus

“Plus” wertet die warme Hauptmahlzeit – meist am Abend – auf: Je nach Hotel gibt es zum Essen Hausgetränke inklusive oder zusätzlich Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Vollpension plus

Bei einer besseren Vollpension geht es ebenso meist um freie Getränke zur Mahlzeit, die am Tisch serviert werden. Vorsicht: Unter “freie Getränke” versteht man beispielsweise häufig, dass der übliche Hauswein statt des edlen Tranks aus der Weinkarte ausgeschenkt wird. Auch bei Vollpension plus gehört oft Kaffee und Kuchen dazu.

All Inclusive

Urlauber bedienen sich meist selbst am Büffet. Bei AI sind Getränke auch außerhalb der Mahlzeiten wie Softdrinks und Eis im Preis inbegriffen. Allerdings werden in der Regel ortsübliche Getränke gereicht. AI umschließt selten Markengetränke und bekannte Biersorten mit ein. Mögliche Falle: Urlauber sollten auf Sperrzeiten achten: Nach 22 Uhr muss oft alles bezahlt werden. Neben der Verpflegung unterhalten AI-Hotels ihre Gäste oft mit Animationen und Abendveranstaltungen.

All Inclusive plus / Ultra / Premium

AI mit Zusatzbegriffen wie plus, Ultra oder Premium ist mehr als AI. Die zusätzlichen Angebote sind bei den Reiseveranstaltern und von Hotel zu Hotel äußerst unterschiedlich. “Plus” kann daher vieles heißen: Mehr Markengetränke im Angebot, die Minibar wird oft neu befüllt, freie Getränke in der Disko oder sogar kostenloser Zimmerservice bis in die Nacht. Bei manchen Veranstaltern geht AI plus sogar soweit, dass sonst teurere Sportangebote wie Windsurfing, Tauchen und Segeln kostenlos genutzt werden können.

All Inclusive soft / light

Das ist viel weniger als AI. Man wählt seine Speisen wie bei AI am Büffet, erhält noch einen Softdrink, vielleicht eine Kleinigkeit am Nachmittag. Das war’s.

Falls ihr Fragen rund um das Thema All Inclusive Urlaub habt, könnt ihr diese auch gerne bei uns auf der Facebook Seite stellen, unser HolidayCheck UrlaubsTeam steht euch dort mit Rat und Tat zur Seite :)