LouvreSchlag gegen das organisierte Verbrechen: In Paris wurden 4.000 Fake-Tickets für das Louvre aus dem Verkehr gezogen. Aufgeflogen ist der Schwindel durch chinesische Touristen, die mit den Fälschungen versucht haben das Museum zu betreten. Eine heiße Spur führt die Ermittler schließlich über Belgien zu einem Fälscherring in China. 

Bereits am 12. August sind den Mitarbeitern des Museums erste Fälschungen aufgefallen – ein Touristenführer betrat mit einer Gruppe chinesischer Urlauber die Ausstellung in Paris. Dabei bemerkten die Angestellten ungewöhnlich zerknitterte Eintrittskarten. „Nahm man das Ticket in die Hand, fiel die schlechte Qualität des Papiers sofort auf“, so eine Quelle des Louvre. Die Fälscher haben sich keine Mühe gegeben, die Manipulation sei schlichtweg schlampig gewesen, berichtet skift.com

Von da an wurde die gesamte Museums-Crew zur erhöhten Wachsamkeit aufgefordert. Und nur wenige Tage später kamen weitere Fälschungen zum Vorschein. Diese waren jedoch professioneller angefertigt und kaum von echten Tickets zu unterscheiden. Am 19. August schließlich wurden zwei Chinesen festgenommen. Zudem wurde in Belgien Ende August ein Paket aus China entdeckt, in dem 4.000 gefälschte Eintrittskarten versteckt waren.

„Bisher konnten wir die chinesischen Dealer noch nicht ausfindig machen. Aber eins steht fest: Sie haben Komplizen unter den Touristenführern“, schreibt skift.com weiter.