Keine versteckten Nebenkosten, nicht voreingestellte Reiseversicherungen, sicherer Datentransfer – Urlaub ohne Ärger fängt bereits bei der Buchung an. Damit ihr entspannt in die Ferien fahren könnt, gibt es einige Regeln bei Buchungen im Internet… denn die Zahl der unseriösen Buchungsportale, die mit Tricks versuchen an euer Geld zu kommen, ist größer (und prominenter) als man denkt. HolidayCheck hat zehn Dinge zusammengestellt, was ihr bei eurer Buchung beachten müsst, damit ihr euren Urlaub garantiert sicher und entspannt buchen könnt.
Keine versteckten Nebenkosten
Die Masche ist so dreist wie gemein: Am Ende der Buchung erscheinen plötzlich zu zahlende Euro-Beträge, die zuvor nicht kommuniziert wurden – das meint zumindest der Buchende. Versteckt haben die sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Deshalb: Vorher checken, ob es sich um ein vertrauenswürdiges Portal oder um Abzocker handelt.
Tipp: Einfach mal nach “versteckte Kosten” und dem Namen des Portals googeln.
Keine voreingestellten Versicherungen
Seriöse Portale machen kein voreingestelltes Kreuzchen. Schon gar nicht dort, wo was zu bezahlen ist! Paradebeispiel: Reiseversicherungen. Dort ist gerne schonmal ein Häkchen gesetzt und wenn man es nicht wegmacht, hat man ganz schnell eine Versicherung abgeschlossen. Gerne auch im Abonnement mit Beitragsverdopplung im zweiten Jahr.
Tipp: Alle voreingestellten Häkchen und Kreuzchen auf der Seite erstmal wegklicken und genau lesen, was dort erklärt werden soll.
Sichere Datenübermittlung
An eure Daten soll kein anderer kommen. Das ist eigentlich selbstverständlich… leider nicht für alle. Achtet z.B darauf, dass die URL (Seitenadresse oben im Browser) mit den Buchstaben “https” beginnt. Verlasst euch auch nicht auf jede Werbeaussage, die mit offiziellen und bekannten Prüfverfahren protzt: Nicht jedes TÜV-Siegel prüft Datensicherheit! Manche nennen sich “Service testet” (Beispiel: TÜV Saarland) und werden von Reiseportalen mit “TÜV geprüft” beworben. Diese Servicetest aber ist nur eine Kundenbefragung über die Zufriedenheit. Ob hier von einem Test zu reden ist, ist zumindest zweifelhaft.
Tipp: Ihr wollt auf Nummer Sicher gehen? Dann achtet auf das “s@fer shopping“-Siegel des TÜV Süd.
Nur seriöse Testsiegel
Mit Siegeln lässt sich gut werben – das haben auch findige Geschäftemacher erkannt. Sie bieten angebliche Qualitätssiegel, Testsiege, Verbraucherschutz-Zeichen an. Oft wurde aber höchstens überprüft, ob das Unternehmen das Geld zur Verwendung des Siegels auch wirklich an den dubiosen Anbieter gezahlt hat.
Tipp: Vertraut vor allem Institutionen, die ihr kennen: Stiftung Warentest, Verbraucherschutzzentrale (wichtig ist das “…zentrale”!), staatliche Organisationen,…
Echte Preisvergleiche
Nicht alle, die Preisvergleiche vorspiegeln, liefern das auch. Sie vergleichen eventuell nur die Preise von eigenen Marken, die sich hinter verschiedenen Namen verbergen. Sobald auf eurem Computer zwei, drei Fenster aufpopppen, die euch angeblich andere Reiseportale zeigen, ist etwas faul.
Tipp: Sucht euch einen anderen Anbieter ohne gespaltene Persönlichkeit. Checkt, welche Portale und Anbieter zusammengehören.
Echte Hotelseiten im Internet ansurfen
Ihr sucht nach der offiziellen Internetseite des Hotels und landet direkt auf auf einer knallig-bunten Buchungsseite. Dann hat hier jemand den guten Namen des Hotels missbraucht und will nur eine Buchung abgreifen. Wir finden: Sowas sollte man nicht unterstützen.
Tipp: Meldet dem Hotel den Missbrauch seines Namens, sucht euch ein anderes Reisportal.
Kreditkartengebühr transparent
Schon wieder so ein versteckter Posten, der am Ende der Buchung plötzlich aufpoppen kann. Gebühren für Kreditkarten müssen leider manchmal sein, aber seriöse Reiseportale stellen den Preis offen und ehrlich dar.
Tipp: Auch wenn es mühsam ist, sucht euch einen Anbieter, der Kosten direkt am Anfang transparent darstellt.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Die hängen in jedem richtigen Laden direkt zwischen Wickelraum und Notausgang. Im Netz sollte das nicht so sein: AGBs sollte man sich nicht erarbeiten, ersuchen, erforschen müssen. Seriöse Portale bieten sie ihren Kunden offenkundig an. Mies ist nämlich, wenn sich darin allfällige Nebenkosten verbergen (siehe oben: Keine versteckte Nebenkosten). Aber das tun seriöse Reiseportale ja auch nicht…
Tipp: Darauf achten, dass AGBs leicht zu finden sind und darin keine versteckten Nebenkosten auftauchen.
Mitglieder im Verband Internet Reisevertrieb (VIR)
Vertrauen ins Onlineshopping ist der Ast, auf dem wir alle sitzen. Deshalb sollte man nicht daran sägen. Sprich: Reisebüros im Internet schaffen nicht nur Freiheit und Transparenz, sondern lassen dem Urlauber die freie und richtige Wahl für das teure Gut Urlaub. Ohne Bevormundung und Tricks. Es gibt Portale, die sich dessen bewusst sind und im VIR zusammengeschlossen haben.
Tipp: Sicher buchen mit VIR-Mitgliedern.
Hmmm…. wer zählen kann, ist klar im Vorteil. Jetzt sind es eben doch nur neun Tipps geworden. Deshalb hier der Hinweis auf die aufschlussreichen Tipps der Kollegen von lastminute.de:
http://blog.lastminute.de/tipps-online-buchen/
Die erklären in ihrem Blog anhand der STRAND-Checkliste, wie es sicher in den Urlaub geht.
Mit diesen zehn Tipps (Puuuh…doch noch geschafft:-)) wünschen wir, dass ihr das bekommt, was ihr verdient habt: einen schönen Urlaub!
[...] Eigentlich sind wir ja Konkurrenz – aber wenn es darum geht dafür zu sorgen, dass Kunden online sicher Reisen buchen können, ziehen wir an einem Strang und verweisen deshalb gerne an dieser Stelle auch auf die Buchungstipps der Kollegen von holidaycheck: http://blog.holidaycheck.de/online-sicher-urlaub-buchen/ [...]