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Schneechaos: Heftige Schneefälle und eisige Temperaturen haben am Wochenende in weiten Teilen Österreichs zu Problemen geführt. Tausende Haushalte waren ohne Strom, das Verkehrsnetz brach zusammen. Auch zum Wochenstart besteht weiterhin Lawinen- und Glatteisgefahr.

Laut Süddeutsche.de waren wegen heftigen Schneefällen im Südwesten Österreichs mehr als 10.000 Haushalte ohne Strom. Vor allem Kärnten und die Steiermark waren betroffen. Allein am Sonntag waren rund 1.200 Hilfskräfte im Einsatz gegen die weißen Massen.

Zum Wochenbeginn soll sich die Lage zunächst zu entspannen. Die Lawinensituation soll sich insgesamt etwas beruhigen. In den Tiroler Touristengebieten gilt aber weiterhin erhebliche Gefahr (Stufe 3) und in Teilen Kärntens sogar 4.

Nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen besteht eine Reisewarnung für Kärnten. Aufgrund der Wetterlage bleibt der Bahnverkehr im Raum Kärnten stark eingeschränkt. Es müsse mit Schienenersatzverkehr und Verspätungen gerechnet werden. Auf oebb.at können Reisende sich aktuelle Streckeninformationen einholen.

Seit dem frühen Morgen besteht zudem Glatteisgefahr in der Steiermark. Bereits am Sonntag gab es zahlreiche Unfälle auf spiegelglatten Fahrbahnen. In den Kärntner Bezirken Hermagor und Spittal dürfen Schüler zu Hause bleiben, wenn der Schulweg noch nicht frei begehbar ist.