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In der historischen Inka-Stadt Machu Picchu häufen sich die Fälle von nackten Touristen, die sich vor den Ruinen fotografieren lassen. Das Kulturministerium von Peru hat die Aktionen scharf verurteilt. Die Kulturstätte wird daher nun stärker überwacht.

Nackte Touristen aus aller Welt machen sich derzeit einen Spaß daraus, vor berühmten Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu oder der Chinesischen Mauer zu posieren und die Tat via Facebook mit anderen zu teilen. Die Regierung von Peru findet dies allerdings alles andere als komisch. Wie oe24.at berichtet, sei das Kulturministerium empört diese „respektlosen Handlungen von Besuchern“. Die Polizei sei dort nun häufiger im Einsatz.

Auch zunehmender Vandalismus und Verschmutzung der geschichtsträchtigen Stätte mit Graffiti sind den Behörden ein Dorn im Auge. Er kürzlich wurde dort der bedeutsame Inca-Roca-Palast mit Sprühfarbe beschmiert. Zerstörung oder Beschmutzung von archäologisch bedeutsamen Schätzen kann nach peruanischem Gesetz mit bis zu acht Jahren Gefängnis geahndet werden.

Ein neues Überwachungskonzept in Zusammenarbeit mit Universitäten und Schulen soll das UNESCO-Weltkulturerbe künftig besser vor solchen Angriffen schützen.