MykonosKein schöner Anblick: Die Müllberge auf Mykonos, einer der beliebtesten Insel Griechelands, werden immer größer. Die Wirtschaftskrise trifft die Inselbewohner mit voller Wucht. Nun fällt auch die Müllentsorgung den Spamaßnahmen zum Opfer.  

Mülleimer platzen aus allen Nähten, ein unangenehmer Geruch liegt in der Luft: Greekreporter.com schätzt die Müllberge auf Mykonos auf mittlerweile über 80 Tonnen. Der Insel fehle es neben Personal auch an Lastwägen, die den Müll abtransportieren.

Eine funktionierende Müllabfuhr existiert derzeit nicht, so der neue Bürgermeister der Insel, Irini Grypari. “Wir werden alles tun was möglich ist, um die Insel vom Abfall zu befreien. Wir haben bei der Regierung 39 Aushilfsstellen ausgeschrieben, die uns schnell helfen sollen. Wir wollen zudem sechs weitere Müllwägen mieten. Leider ist bisher nicht viel passiert“, so Grypari.

Kaputte Sofas, Matratzen, Champagner-Flaschen – Zu allem Überfluss haben laut Grypari Villen-Bewohner die Müllberge als Einladung verstanden, ihren Hausrat auszudünnen und für Sperrmüll zu missbrauchen. Dadurch hat sich die Situation verschärft.