maledivenJetzt aber noch schnell buchen: Mehrwertsteuererhöhung, gestiegene Kraftstoffkosten und eine starke Nachfrage aus Asien sorgen dafür, dass die Preise Preise für einen Winter-Urlaub auf den Malediven derzeit anziehen. Teilweise ist mit Kostensprüngen von bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Laut tourexpi gehen deutsche Reiseveranstalter aktuell davon aus, dass die Inselgruppe im Indischen Ozean im nächsten Winter einen deutlichen Preisanstieg verzeichnet. Im Durchschnitt fünf Prozent seien es bei Tui, sechs bei DER Touristik. FTI sieht vor allem bei den beliebten Hotels einen niedrigen zweistelligen Preisanstieg. Lediglich bei Thomas Cook scheint der Anstieg mit zwei Prozent unter dem Niveau der Vorjahre zu liegen.

Der zum Teil sprunghafte Anstieg ist laut einer Sprecherin von DER Touristik zum einen mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer um fünf Prozent, zum anderen mit teureren Transfers aufgrund steigender Benzinpreise zu erklären. Hoteliers begründen zudem die Preiserhöhung mit einer starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum.

„Die Malediven sind weltweit massiv nachgefragt“, beobachtet Airtours-Sprecherin Beate Arnold. Wie kaum eine andere Destination sei die Inselgruppe bei Europäern, Asiaten und Russen beliebt. Mittlerweile gebe es dort kaum einfache Hütten mehr, sondern fast ausschließlich Luxushotels, so die Sprecherin weiter.