Halbzeit bei unserer Lissabon-Woche im Blog! Für alle, die mit oder ohne „Nachtzug nach Lissabon“ (Kinostart: 7. März 2013) unterwegs sind, habe ich heute 5 tolle Reisetipps zusammengesammelt, die unsere User auf HolidayCheck.de für euch abgegeben haben.

Elevador de Santa Justa

Elevador de Santa Justa

Elevador de Santa Justa

Ein Personenaufzug aus dem Jahre 1902 verbindet die Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiado und erspart dem Benutzer den mühsamen Aufstieg über Treppen und steile Straßen. Die Stahlkonstruktion wurde von einem Schüler Eiffels gebaut. Genau genommen sind es zwei Fahrstühle, zunächst mit Dampfmaschinen, ab 1907 dann mit Elektromotoren betrieben. Die holzverkleideten Kabinen bieten Platz für 20 Personen. Wie in der Straßenbahn gibt es einen Entwerter für die Tickets in den Kabinen. Einmal mit dem Fahrstuhl oben angekommen, gibt es einen tollen Ausblick auf das Castelo de Sao Jorge und die Baixa. 2 Fahrten mit dem Aufzug kosten 3,50 EUR bis zum oberen Ausgang. Am oberen Ausgang des Fahrstuhls befindet sich übrigens auch die Ruine einer beim großen Erdbeben zerstörten Kirche, von der nur die Außenwände geblieben sind. Zahlreiche Tote waren damals zu beklagen. Reisetipp von Kristian

Bairro Alto

Bairro Alto

Bairro Alto

Vom Platz „Praca dos Restauradores“ gelangt man in wenigen Minuten mit dem „Elvelador da Glória“, hinauf in die Oberstadt „Bairro Alto“. Oben angelangt, kommt man gleich rechts zu einem kleinen Park mit einer wunderschönen Aussicht, dem „Miradouro Sao Pedro Alcantara“. Besonders schön sieht man auf die Hügel mit dem „Castelo do Jao Jorge“, die Mouraria die Graca. Reisetipp von Margarita

In diesem Altstadtgebiet mit seinen zahlreichen Bars spielt sich ein Großteil des Lissabonner Nachtlebens ab. Mehrere schöne Aussichtspunkte und der botanische Garten lockern die rechtwinklig verlaufenden Gassen ein wenig auf. Hier befindet sich außerdem die Musik-und Kunsthochschule sowie viele kleine Modeläden und Galerien. Es macht einfach Spaß hier zu sein! Reisetipp von Cornelia

Tram 28

Tram 28

Straßenbahnfahrt Tram 28

Obwohl die historischen Wagen der Eléctrico 28 aussehen wie eine Touristen-Attraktion, gehören sie zu den regulären öffentlichen Verkehrsmitteln Lissabons. Da man in der Innenstadt kaum einen Platz bekommt sind wir mit dem Taxi an eine Endstelle gefahren, dort eingestiegen, problemlos einen Sitzplatz bekommen und bis zur anderen Endstelle gefahren. Die alte Lady rattert durch die engen Gassen, Vorsicht mit den Armen, nicht heraushalten, teilweise sind die Häuser so dicht, dass es wehtun könnte. Man muß an der Endstelle aussteigen, vorlaufen und beim Einsteigen neu bezahlen wenn man zurückfahren möchte. Die Linie 28 ist die Hauptatraktion, es gibt noch die 28 e, die ist noch etwas länger, fährt aber sonst in der City die selbe Strecke. Reisetipp von Franz

 

Jeronimos Kloster in Belem

Jeronimos Kloster in Belem

Jeronimos Kloster in Belem

Zugehörig zum Weltkulturerbe der UNESCO (seit 1984) ist das Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymuskloster) in Belém einer der touristischen Glanzpunkte eines Lissabon Besuchs. Man erreicht den Stadtteil Belém mit der Tramlinie 15. Bei unserem Besuch während der Osterzeit hatte sich bereits morgens eine lange Schlange vor der Kasse zum Kloster gebildet, diese war allerdings beim Verlassen des Klosters noch weiter stark angewachsen. Wir entschlossen uns eine Kombikarte mit dem Torre de Belém zu kaufen. Der Preis betrug 10 € pro Nase, während das Einzelticket 8 € machte. Das Kombiticket ersparte uns dann später auch das Anstehen zum Ticketkauf für den Torre de Belém. Im Kloster konnte man einen wunderschön restaurierten Kreuzgang bestaunen, der sich über zwei Stockwerke erstreckte. Vom Kreuzgang erreicht man auch einige Nebenräume. Das zu Ehren des Vasco da Gama erbaute Hieronymuskloster gilt als das vollkommenste Werk der Manuelinik, ein rein portugiesischer Baustil. Er kombiniert Elemente der Spätgotik mit denen der Renaissance und gilt als sehr verspielt. Das Kloster ist auch Ruhestätte der großen Söhne des Landes. Reisetipp von Klaus

Torre de Belem

Torre de Belem

Torre de Belem

In Belem steht direkt am Flussufer der Torre de Belem, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Im den Jahren 1515 bis 1521 errichtet stand er ursprünglich mal auf einer Insel 200 Meter vom Ufer entfernt. Aber durch das Erdbeben 1755 veränderte der Fluss seinen Lauf, der Turm rückte näher ans Land. Seine ursprüngliche Funktion als Leucht- und Zollturm hatte er da schon verloren, später war er auch mal Gefängnis. Die kleinen Kanonen, die in der Kasematte des Turms in alle Richtungen zielen, dürften schon damals niemanden beeindruckt haben. Dafür sind die Gewölbeeingänge im Keller äußerst niedrig, unbedingt auf den Kopf aufpassen! Auch ansonsten geht es eng zu. Wer den Turm besteigen will, muss sich durch eine enge Wendeltreppe zwängen. Hoffentlich kommt da kein Gegenverkehr. Der Turm selber ist übrigens im manuelinischen Stil errichtet, also mit zahlreichen gotischen Schnörkeln versehen. Von außen ist dieses Wahrzeichen der Stadt hübsch anzusehen, das Innere bietet wenig Aufregendes. Reisetipp von Kristian

Weitere Reisetipps könnt ihr hier nachlesen: Reisetipps Lissabon auf HolidayCheck.de

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