Um den Urlaubstrends stets auf den Fersen zu bleiben starten wir regelmäßig Umfragen, die sich mit aktuellen Themen aus der Reisewelt beschäftigen. Im Zuge des Klimagipfels wollten wir von unseren Usern wissen: Was ist für Euch das Wichtigste beim Klimaschutz im Urlaub? Das Ergebnis war eindeutig: Urlauber pfeifen auf den Klimaschutz (hier findet ihr das genaue Ergebnis der Umfrage)! Diese Schlagzeile fanden wir dann auch ein paar Tage später am Kopf eines Artikels bei Focus Online.
Diese Tatsache schwarz auf weiß zu lesen löste bei uns eine Diskussionswelle aus. Verwundert über diese Aussage und das Ergebnis unserer eigenen Umfrage fühlten wir uns als umweltbewusste Menschen in dieser These nicht repräsentiert. Im Laufe des Gesprächs gab es aber eine deutliche Wendung: Wie bitte kann ich denn im Urlaub, selbst wenn ich wirklich will, auf den Klimaschutz achten???

Klar, ich kann auf Flugreisen und Autofahren verzichten. Aber das war’s doch auch schon, oder? Sicher, es gibt zahlreiche Hotels, die auf Energiesparlampen und Wenig-Wasser-Toiletten-Spülungen (ich kenne das Fachwort leider nicht) setzen. Außerdem gibt es Veranstalter, die darauf achten, dass das Geld, das der Urlauber für seine Reise ausgibt zu möglichst hohen Teilen auch in seinem Zielland landet und nicht auf ein deutsches Konto rückfließt.

Neugierig dieser unseren Gedanken entsprungenen Möglichkeiten den Erdball zu schützen fingen wir an zu recherchieren. Siehe da: gar nicht so leicht! Selbst mit dem guten Vorsatz „ich will klimabewusst und ökologisch korrekt verreisen“ stellt es sich doch als sehr schwierig heraus, die gewünschten Informationen gesammelt zu erhalten.

Wie ist das Ergebnis der Umfrage also einzustufen? Ist es tatsächlich so, dass Klimaschutz im Urlaub keine Rolle spielt? Oder eher (was ich sehr hoffe und glaube), dass die meisten zwar schon gerne etwas zum Schutze unseres Planeten beitragen würden, aber für Reisen und Urlaub bisher noch keine passende Möglichkeit gegeben war?