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Karibik-Reisende sollten sich verstärkt vor Steckmücken in Acht nehmen: Auf den karibischen Inseln und auf dem südamerikanischen Festland breitet sich derzeit das Chikungunya-Virus aus. Das Fieber geht mit starken Gelenk-, Muskel- sowie Kopfschmerzen einher.

Fieber, schmerzende Gelenken und Muskeln können ein Hinweis auf das Chikungunya-Virus sein. Wie T-Online berichtet, breitet sich das Virus vor allem auf den karibischen Inseln wie auf St. Martin, Guadalupe, Martinique und Saint Barthélemy aus. Eine Infektion erfolgt durch die Asiatische Tigermücke. Auch auf dem südamerikanischen Festland gibt es immer mehr Fälle. Seit Dezember 2013 wurden bereits 2582 Fälle bestätigt.

Der Virus stellt vor allem für Säuglinge, ältere Menschen und chronisch Kranke ein Risiko dar. Für gesunden Menschen würde es in der Regel keine keine nachfolgenden Komplikationen geben.

Urlauber in den betroffenen Gebieten sollten sich deshalb ausreichend gegen die tückischen Stechmücken schützen – sowohl am Tag als auch in der Nacht. Urlauber sollten helle und geschlossene Kleidung tragen und diese gründlich mit einem Insektenschutz imprägnieren. Auch die Haut sollte mit einem mückenabweisenden Mittel, das den Wirkstoff DEET in einer Konzentration ab 30 Prozent enthält, geschützt werden. Fenster, Türen und Betten sollten zusätzlich mit Netzen und Gittern abgedeckt werden.