Um höchst merkwürdige Dinge zu erleben, muss man es nicht zwingend der Crew der „Prometheus“ gleichtun und sich direkt in die dunkelsten Ecken des Universums begeben (PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN, ab 9. August im Kino). Im Prinzip reicht es völlig aus, einfach einen Flug nach Island zu buchen, denn genau hier wurden große Teile des neuen Films von Ridley Scott gedreht.

Die ganz besondere Landschaft und Atmosphäre der Insel Island haben es dem Regisseur Ridley Scott und seiner Crew angetan und so wurde Island kurzerhand zum Hauptdrehort von PROMETHEUS – DUNKLE ZEICHEN.

Einige Besonderheiten Islands erscheinen wirklich so „außerirdisch“, dass selbst Aliens sich wundern würden…

Foto: Jóhann Heiðar Árnason

Es riecht was faul im Staate Island

Eine ganz besondere Delikatesse der Isländer ist „Hákarl“ – dabei handelt es sich um das fermentierte (d. h. gegorene!) Fleisch des Grönland-Hais. Aufgrund seines sehr intensiven Geschmacks und Geruchs kann der Verzehr von „Hákarl“ für ungeübte Zungen zu einer extremen, wenn nicht gänzlich unmöglichen Herausforderung werden.

Geteiltes Land ist halbes Land

Die linke Hälfte Islands liegt auf der nordamerikanischen Kontinentalplatte, die rechte auf der eurasischen. Pro Jahr entfernen sich die beiden Hälften um zirka 2 Zentimeter voneinander.

Geschmack war King – Ich liebte es

In Europa findet man nur drei Länder, in denen es keine einzige McDonald’s-Filiale gibt – Albanien, Armenien und… richtig: Island! Ende 2009 zog sich der Fast-Food-Riese nach eigenen Angaben aus ökonomischen Gründen komplett von der Insel zurück. Wer sowieso mehr auf Whopper & Co. steht, hat aber ebenfalls Pech. Konkurrent Burger King hatte den Isländern bereits zu Beginn desselben Jahres „Goodbye!“ gesagt.

Flasche voll

Von 1915 an war Bier mit mehr als 2,25 % Alkohol in Island 74 Jahre lang komplett verboten. Am 1. März 1989 endete die Prohibition schließlich. Seitdem feiert man an jedem 1. März den „Tag des Bieres“.

Lauter Töchter und Söhne

Isländische Telefonbücher sind nach Vornamen sortiert, da es dort (fast) keine klassischen Familiennamen gibt, wie wir sie hierzulande kennen. Der Nachname einer Person wird nämlich vom Vornamen des Vaters abgeleitet (seltener von dem der Mutter), indem diesem entweder ein „-son“ („Sohn von…“) oder ein „-dóttir“ („Tochter von…“) angehängt wird. Der Vater des 1944 zum ersten Staatspräsidenten des Landes gewählten Sveinn Björnsson hieß mit Vornamen folglich Björn.

Eiskalte Verstädterung

Island hat nur ca. 320.000 Einwohner (zum Vergleich: Allein in Berlin wohnen 3,5 Millionen Menschen, also mehr als zehnmal so viele). Über 93 % von ihnen leben in Städten. Bei den mehr als 500.000 auf der Insel vorhandenen Schafen ist Urbanisierung dagegen kein Thema: Annähernd 100 % der Hornträger leben weiterhin auf dem Land.

Ein bisschen Frieden bzw. ganz schön viel davon

Laut dem „Global Peace Index“, einem Länder-Ranking, welches die weltweite „Friedlichkeit“ anhand von 24 Kriterien – wie z. B. Anzahl von Morden, Terrorgefahr sowie Waffen-Ex- und -Importen – bewertet, ist es nirgendwo auf der Welt so friedlich wie auf Island.

Make Love, not War!

Island ist zwar Gründungsmitglied der NATO, verfügt heute jedoch über keinerlei reguläre Streitkräfte. Derweil sind die Isländer mit jährlich ca. 14 Geburten je 1.000 Einwohner (in Deutschland sind es nur ca. 8,5) eines der fortpflanzungsfreudigsten Völker Europas. Besteht da eventuell ein Zusammenhang?

Eis-Land

Mehr als 11 Prozent der Fläche Islands sind von Gletschern bedeckt.

Ring frei!

Der Boxsport durfte auf Island bis zum Jahr 2001 nicht ausgeübt werden. Aus Gesundheitsschutzgründen war er 1956 verboten worden. Seit 2002 darf (im Ring) nun aber wieder feste draufgehauen werden.

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