Nach 6 Wochen Praktikum bei HolidayCheck im Bereich Events & Sponsorings stand schon meine erste Geschäftsreise an. Ziel war die Fachmesse BTO (Buy Tourism Online), die zum 3. Mal in Florenz stattfand.

Das HolidayCheck-Team

Rossana, Sabrina, Georg, Paolo, Laure und Franzi

Nach circa 8 Stunden unterhaltsamer Fahrt kamen wir, das heißt Rossana (Sitemanagerin Italien), Sabrina (Content), Laure (PR France), Georg (B2B), der charmante Paolo (ital. Plattform) und ich, endlich in unserem Hotel an, dem Grand Hotel Adriatico. Schnell die Koffer auf die Zimmer und ab ins Restaurant – keiner von uns wollte länger auf den ersten Bissen ofenfrische, italienische Pizza warten! Vom La Rotonda waren wir alle sehr begeistert, da gab es im 1. Stock, im Restaurant, suuuper leckere Pizza und Wein und im Erdgeschoss, im Pub, auch sehr zu empfehlende Cocktails.

 

HolidayCheck Stand BTODonnerstag 18.11.2010
Am nächsten Morgen starteten wir nach dem prima colazione (ital. Frühstück) zum Messegelände – der alte Bahnhof von Florenz, die Stazione Leopolda. Ruckzuck war unser Stand dekoriert und um 9 Uhr kamen die ersten Besucher. Zum Glück hatten wir drei waschechte Italiener dabei: Rossana, Sabrina und Paolo beantworteten alle Fragen der Hoteliers, welche sich sehr für unseren kostenlosen HotelManager interessierten. Georg und Laure folgten der Eröffnungsfeier – und ich? Ich kramte meine Italienischvokabeln zusammen und begrüßte den nächsten Hotelier.

Nach einer kurzen Stärkung am Mittagsbuffet mit toskanischen Spezialitäten (die Gnocchi waren am besten!) begann auch schon bald die Podiumsdiskussion, in der es nicht nur um Hotelbewertungen ging. Anwesend waren neben unserem Georg auch Vertreter von TripAdvisor, Trivago, Zoover und Reviewpro. Da Paolo und ich am Stand ‚Wache hielten‘, bekamen wir von der Diskussion leider nichts mit. Wer an dem Panel interessiert ist, kann sich hier die Aufzeichnung ansehen (ab Minute 03.02:15).

Im Anschluss gab es ein Aperocena (reichhaltiges Aperitif-Buffet) auf dem Messegelände. Die Rückfahrt zum Hotel erwies sich dann als nicht so ganz einfach, da es in Florenz zu viele Einbahnstraßen gibt. Endlich angekommen, kurz unter die Dusche und schon ging es über die Ponte Vecchio zum Restaurant 4 Leoni, wo wir uns nach einem primo piatto (Unsere Empfehlung: Fiochetti alle pere – Birnen in Nudeltäschen mit Käsesoße) zu Fünft an ein bistecca fiorentina wagten. Ein bistecca fiorentina ist ein bis zu 1 kg schweres Stück T-Bone-Steak, was ziemlich rosa gegessen wird – zu rosa für meinen Geschmack, aber eine Erfahrung war es wert.

Der Verdauungsspaziergang führte uns dann noch am Palazzo Vecchio vorbei, vor dem man eine Nachbildung der David-Statue von Michelangelo sehen kann. Unser Tipp: Nachts um halb 1 versperren keine Touristen den Blick auf den schönen Prachtkerl.

Gespräche mit interessierten HoteliersFreitag 19.11.2010
Der zweite Tag verlief anfangs noch etwas ruhiger (vom italienischen Verkehr abgsehen), doch nachdem Rossana ihren Workshop über unseren HotelManager abgehalten hat, rannten uns die italienischen Hoteliers wortwörtlich die Bude ein. Meine Italienischkenntnisse ließen mich nicht im Stich, doch meine Beine wollten eine kurze Pause: darum hörten Laure und ich uns die Diskussion zum Thema „Driving Travel Business: Social or Search?“ an.

Zappzerapp, war die BTO dann auch schon wieder zu Ende. Nun hieß es nur noch abbauen, eine kleine Stadtrundfahrt zurück zum Hotel und auf in ein Restaurant, das uns als Geheimtipp empfohlen wurde: die Trattoria Marione. Zum Glück hatten wir reserviert, sonst hätten wir uns in die lange Schlange vor der Tür einreihen müssen. Die Trattoria Marione ist ein recht kleines Restaurant, welches auch die Florenzer gerne besuchen – das Essen ist sehr frisch und mmmh, lecker! Beim Italienier in Italien schmeckt’s halt immer noch am besten!

Am nächsten Tag meisterten wir dann auch noch die 8 Stunden Rückfahrt, welche uns durch ein nebliges Norditalien und eine verschneite Südschweiz führte.

Arrivederci Firenze, è stato un piacere!
Eure Franzi

Zum Schluss noch ein paar Tipps für Florenz:

• Wer mit dem Auto in Florenz fahren möchte, braucht viel Gelassenheit und ein Navi; die vielen Einbahnstraßen (und alle in die gleiche Richtung) lassen einen leicht verzweifeln.

• Wer abends ein Restaurant besuchen möchte, sollte definitiv vorher reservieren!

• Florenz im November ist für wasserscheue Menschen nicht geeignet – also Regenschirm nicht vergessen!