NationalparkNichts geht mehr in den USA: Aufgrund des Streits zwischen Republikanern und Demokraten im Parlament gibt es ab sofort für 800.000 Angestellte des Staates keinen Lohn mehr. Da der amerikanischen Regierung kein neues Geld bewilligt wurde, kommt das öffentliche Leben zu Stillstand. Das wirkt sich unmittelbar auch auf den Tourismus aus.

Beamte und Angestellte werden in den Zwangsurlaub geschickt, Nationalparks und öffentliche Museen bleiben geschlossen. Touristen stehen damit vor verschlossenen Türen. Wie lange die Haushaltsblockade und damit die erzwungene Schließung von öffentlichen Einrichtungen anhält, ist unklar. Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Trotz Ablaufen des Ultimatums wird weiter verhandelt.

Auch bei der Aus- und Einreise in die USA dürfte es zu erhöhten Wartezeiten kommen. Nach dem ersten Haushaltsstreit kam es bereits im März zu ersten starken Kürzungen der Obama-Regierung, die bislang nicht aufgehoben wurden.