Die EU-Kommission plant neue Regelungen für den Flüssigkeitstransport im Handgepäck. Wie das Nachrichtenportal Focus.de berichtet, sollen ab April 2013 wieder größere Behälter erlaubt sein. Derzeit liegt die Beschränkung bei Flaschen mit höchstens 100ml Fassungsvermögen.

Kritik kommt seitens des Verbands der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), der vor chaotischen Verhältnissen am Sicherheitscheck und dem Fehlen unzuverlässiger Sicherheitstechnik warnt, wie Focus Online in einem Artikel berichtet.

„Uns wird an den Flughäfen einiges um die Ohren fliegen“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV. Große Flaschen lösten häufig Fehlalarme aus, was eine noch größere Verzögerung der Sicherheitskontrolle nach sich ziehen würde. Betroffen wären davon in erster Linie die Passagiere.

Bis zu 500 Millionen Euro zusätzliche Kosten sollen durch die Freigabe der größeren Behälter entstehen. Diese Summe entstehe allein durch den Einsatz von neuen Flüssigkeitsdetektoren, zusätzlicher Kontrolllinien und mehr Sicherheitspersonal.