Flughafen_CheckGerade jetzt ist die Verlockung groß: Vor Weihnachten eben mal schnell nach New York jetten, den neuesten Kram einkaufen und die Liebsten daheim unterm Tannenbaum überraschen. Im schlechtesten Fall wird das Fest in diesem Jahr kein frohes.

Wie die Badische Zeitung berichtet, ist das Interesse an New-York-Reisen in der Adventszeit ungebrochen. Das gilt besonders für die letzte Woche vor dem Fest. Weihnachtsshopping in New York ist der absolute Renner, viele lassen sich modisch inspirieren. Deshalb landen vor allem Kleidung sowie Accessoires in den Einkaufstüten.

Unproblematisch ist das nicht, denn wer gegen die Einfuhrregeln verstößt, bekommt Ärger mit dem Zoll: Die Grenze für die zollfreie Einfuhr von Waren im privaten Reiseverkehr liegt bei 430 Euro. Wenn es weniger als 700 Euro waren, wird nachgezahlt (pauschal 17,5 Prozent). Liegt die Einkaufssumme darüber, fallen drei Prozent Zoll sowie 19 Prozent Mehrwertsteuer an.

Reisende, deren Mitbringsel teurer als 430 Euro sind, müssen den roten Ausgang nehmen. Grünes Ausgangtor signalisiert: Ich habe nichts anzumelden. Doch manch einer, der hinter dem grünen Tor zur Zollkontrolle gebeten wird, leidet urplötzlich an Rot-Grün-Schwäche. Solche Ausreden zählen allerdings nicht. Finden die Beamten bei der Stichprobenkontrolle bspw. die hippsten Klamotten oder elektronische Neuheiten, könnte es Ärger geben. Die Zollprofis merken schnell, wie neu die Sachen sind. Und dank modernem Internetzeitalter lässt sich der Warenwert schnell herausfinden. Zur Sicherheit raten Verbraucherzentralen und der Zoll, sich hier vor einer Shoppingtour im Ausland über die Einfuhrbestimmungen zu informieren.