Urlaub in Griechenland ist für viele dieses Jahr keine Option. Seit feststeht, dass am Pelopones am 17. Juni Neuwahlen stattfinden werden, sind die Buchungen um rund 50 Prozent zurückgegangen. Nun rät der britische Reiseverband ABTA seinen Griechenland-Urlaubern, dringend Bargeld mit in den Urlaub zu nehmen. Für den Fall des Euro-Austritts kann es Komplikationen bei der Abrechnung von Kreditkarten geben.

Der ABTA bezeichnet Griechenland zwar weiterhin als sicher und lobt die Griechen als gastfreundlich, die Wirren um eine mögliche Abkehr vom Euro sind jedoch bedenklich. „Es ist unsicher, ob in Bars und Geschäften überhaupt noch in Euro gezahlt werden kann.“ Man könne aber von einer Übergangsphase ausgehen, in der mehrere, fremde Währungen akzeptiert würden. Um Umrechnungsungenauigkeiten mit einer neuen Währung zu vermeiden, seie es deshalb unbedingt ratsam Bargeld mitzuführen.