Urlauber am Mittelmeer geben in Griechenland das meiste Geld aus. Ein durchschnittlicher Urlaub von zehn Tagen kostete im Oktober 1716 Euro. Das sind 12,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Dies ermittelte das Reiseportal Holidaycheck.de jetzt in seinem Urlaubspreis-Barometer.

Grundlage für den Index sind die Buchungsdaten von monatlich mehr als 20.000 Reisen. Der Durchschnittspreis für alle Urlaubsreisen stieg im Oktober abermals 5,6 Prozent über Vorjahresniveau. Schon das ganze Jahr über zeigt die Preiskurve nach oben. Noch im Dezember 2011 waren Reisen 0,2 Prozent billiger als im Vorjahr. Seit Januar jedoch klettert das Preisbarometer kontinuierlich hoch.

Am günstigsten im Oktober waren Tunesien-Reisen. Obwohl die Teuerungsrate 14,4 Prozent beträgt, zahlten Urlauber in dem nordafrikanischen Land für zehn Tage durchschnittlich nur 1244 Euro. Das sind 472 Euro weniger als in Griechenland.

Preissteigerungen für Ägypten und Mallorca lagen bei Buchung im Oktober bei 5,6 und 6,1 Prozent. Am geringsten verteuerten sich am Mittelmeer mit 2,9 Prozent Ferien in der Türkei. Auf den Kanaren  erhöhten sich die Reiseausgaben um durchschnittlich 6,9 Prozent. Bei Fernreisen zeigt das Preisbarometer unterschiedliche Tendenzen: Während die Preise für Pauschalreisen in die Dominikanische Republik um 13,1 Prozent zulegten, verringerten sie sich für Thailand um 7,1 Prozent.