Nach dem Abbruch der Verhandlungen über neue Hilfsgelder und der Ankündigung eines Referendums zur Sparpolitik droht Griechenland die Staatspleite.

Aktuellen Regelungen zufolge können Griechen seit dem vergangenen Wochenende nur eine begrenzte Summe an Geldautomaten abheben. Urlauber sind hiervon nicht betroffen, allerdings sind Bargeldautomaten lediglich von mittags bis abends in Betrieb, Bargeldvorräte stellenweise bereits erschöpft und Banken bis zum 6. Juli geschlossen.

Das Auswärtige Amt rät Urlaubern, „sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld zu versorgen und sich zur Lageentwicklung über diese Reisehinweise und die Medien informiert zu halten.“ (Stand 29.06.2015)

Reiseveranstalter empfehlen, neben Bargeld auch Kredit- und Debit-Karten mit in den Urlaub zu nehmen. TUI sieht derweil keine Auswirkungen für Pauschalurlauber. Aufgrund vertraglich fixierter und vorab eingekaufter touristischer Leistungen seien Kunden, die eine Veranstalterreise buchen, am besten abgesichert.