Wer erinnert sich noch? Im Juni 2009 schrieb die HolidayCheck-Userin Jacqueline die millionste Hotelbewertung. Dafür hatten wir damals als Gewinn eine besonders großartige Reise vorgesehen. Eine Reise, die man sich normalerweise nicht einfach so leisten würde oder gar könnte. Auslöser für die millionste Bewertung war eine nüchterne Geschäftsreise mit Übernachtung in einem Hotel in Dessau in Sachsen-Anhalt. Im krassen Gegensatz dazu steht natürlich die von HolidayCheck gewonnene Reise. Jacqueline wünschte sich eine Kreuzfahrt in der Karibik plus anschließendem Strandurlaub in der Dominikanischen Republik – mit Familie. An Weihnachten war es dann tatsächlich soweit.
Die Familie ist soeben zurück gekehrt, so dass ich sofort neugierig zum Hörer griff. Ich spürte sogleich, dass Jacqueline nicht in absoluter Jubelstimmung war. Doch, doch – das war alles sehr schön. Aber! Was die Kreuzfahrt – es war das „Mein Schiff“ von TUI – angeht, störte sie sich vor allem an zwei Punkten. Das Essen und die Freizeitangebote. Die Küche bot zwar ein unglaublich umfangreiches Angebot, aber irgendwie schmeckte ihr alles immer gleich. Und verwundert war sie, dass ausgerechnet bei einer Tour durch die Karibik Rentierfleisch angeboten wurde. Beim zweiten Punkt, dem Freizeitangebot, fand sie gar nicht gut, dass man sich immer am Tage zuvor für ein Sportangebot wie beispielsweise Wassergymnastik anmelden musste. Das war ihr einfach zu unflexibel. Und was war denn besonders toll an der Kreuzfahrt und dem Schiff? Der Service! Da war sie völlig begeistert. Der Kellner wusste schon ab dem ersten Tag ihre Namen und Kabinen-Nummer (auf die dann die Bestellungen gebucht wurden). Die Tochter hatte sogleich einen Lieblingskellner, der sich ihr als Helmut vorstellte.

Und die Verandakabine? Immer top gereinigt, lobt Jacqueline. Die neunjährige Tochter Lisa-Marie habe sich übrigens jeden Morgen mit ihrem Bettzeug ‚raus auf die Hängematte der Veranda gelegt und dort dem Sonnenaufgang entgegengedöst. Ansonsten seien sie viel am Pool gewesen. Und die Abendshows? Oh, die seien nicht so prickelnd gewesen. Die habe sich die Familie am Bildschirm in der Kabine angeschaut.

Fairerweise muss ergänzt werden, dass Jacquelines Mann Christopher dummerweise seekrank wurde. Den Armen hat es für drei/vier Tage erwischt. Dem war verständlicherweise nicht so nach großen Events. Trotzdem waren sie viel auf dem Schiff unterwegs, so dass sie auch Hamburgs berühmten Mann mit Hut trafen. Udo Lindenberg hat seine Suite im Atlantic-Hotel verlassen und weilte ganz privat auf dem Schiff. Im Gegensatz zu Heiner Lauterbach, der einmal abends zu einer Lesung lud. Dann kam der Silvesterabend und der wurde groß mitgefeiert. Mit üppigem Essen, Langusten und Kaviar, mit drei Bands und einem riesigen Feuerwerk. Toll fand Jacqueline, dass sich für den Silvesterabend viele an Bord „schön gekleidet“ hatten, obwohl die Gäste gerade auf „Mein Schiff“ eher ungezwungen angezogen seien. Und nachträglich erzählt sie von dem Kapitän, der gleich ab dem ersten Tag jeden Tag durchsagte, dass sich die Gäste dringend wegen der Sonne einschmieren sollten, da sie am Abend sonst wie Hummer aussähen.

Gleich nach der Kreuzfahrt quartierte sich die Familie in ihr Wunschhotel „Iberostar Hacienda Dominicus“ in Bayahibe in der Dom.Rep. ein und machte Erholungsurlaub pur. Jacquelines Mann hatte endlich wieder festen Boden unter den Füßen! Sie seien eigentlich nur draußen am Strand gewesen, haben die Büffets und Shows genossen und die Tochter habe sich mit einem anderen Mädchen angefreundet und ‚rumgelaufen und Muscheln gesucht.

Ob Sie wieder eine Kreuzfahrt unternehmen werde? Ja, unbedingt! Geplant sei schon eine Mittelmeer-Tour. Selbst ihr zeitweise seekranker Mann äußerte sich begeistert: Es sei schon entspannend, sich die Meeresbrise um die Ohren blasen zu lassen und in vier Tagen in vier Ländern zu sein, wofür man sonst vielleicht drei Jahre benötigt.

Was nun folgt ist natürlich eine Schiffsbewertung und eine Hotelbewertung auf der HolidayCheck-Seite. Das ist für Jacqueline selbstverständlich! Übrigens wird das dann – Stand heute – die eine Millionste und über 272.228 Bewertung sein.