Steigende Kosten an Flughäfen

Ab Freitag den 31. Januar dürfen Flugreisende innerhalb der EU wieder Flüssigkeiten im Handgepäck mit sich führen. Die EU hat die Vorschriften entsprechend gelockert. Insgesamt werden die Sicherheitskontrollen aber verschärft.

Laut Focus Online treten am Freitag neue EU-Regelungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck in Kraft. Ab dann werden spezielle Flüssigkeiten-Scanner eingesetzt, die künftig gefährliche Substanzen und Sprengstoffe aufspüren sollen. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, könnten dann Medikamente, Babynahrung und Flüssigkeiten aus dem Duty-Free-Shop wieder mit an Bord genommen werden.

Am Flughafen gekaufte Artikel müssen aber in versiegelten Sicherheitsbeuteln mit rotem Rand verpackt sein und der Beleg muss bis zum Zielflughafen mitgeführt werden.
Vor dem Flug müssen künftig alle Flüssigkeiten aus dem Gepäck genommen und für die Kontrolle einzeln vorgelegt werden. Wenn eine Substanz als gefährlich identifiziert wird, darf sie nicht mit ins Flugzeug genommen werden.

Flüssigkeiten unter einer Menge von 100 Millilitern können wie gewohnt, nach Vorlage in einem durchsichtigen Plastikbeutel mitgenommen werden. Flüssigkeiten von mehr als 100 Millilitern, die weder Medizin, Spezialnahrung noch zollfreie Ware sind, müssen weiterhin mit dem normalen Gepäck aufgegeben werden.