Die US-Airlines fliegen aus Sicherheitsgründen den wichtigsten israelischen Flughafen Tel Aviv nicht mehr an. Auch Lufthansa und Air France ziehen mit.

Laut Medienberichten sah sich die US-Regierung zunächst in der Kritik über den vorläufigen Stopp der Flugverbindungen zum Tel Aviver Flughafen Ben Gurion. Jedoch bekräftigte US-Außenminister John Kerry, dass dies eine reine Vorsichtsmaßnahme des Ministeriums sei. Auch das Verbot für die Airlines sowie eine kürzlich ausgesprochene US-Reisewarnung für Israel, das Westjordanland und den Gazastreifen seien kein Versuch, Israel zu einer Waffenruhe mit der palästinensischen Hamas-Bewegung zu bewegen. Kurz nach dem Beschluss der USA den Anflug auf den israelischen Flughafen zu verbieten, zogen auch die europäischen Airlines, darunter die Deutsche Lufthansa und alle Gesellschaften der Lufthansa Group sowie Air Berlin, Air France und die niederländische KLM ihre Linienflüge für die nächsten 36 Stunden ab.

Am Dienstagmorgen schlug rund 1,6 Kilometer vom Flughafen entfernt eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete ein. Ben Gurion ist Israels wichtigstes und größtes Luftdrehkreuz. Die Nachricht von dem Raketeneinschlag besorgte die Fluggesellschaften, besonders mit Hinblick auf den vermutlichen Abschuss der MH17.