AkropolisMehrere Erdbenen haben Griechenland erschüttert und dabei erhebliche Schäden verursacht. Laut den örtlichen Behörenden wurden mehr als 300 Gebäude beschädigt. Das Zentrum der Bebens lag rund 120 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt Athen.

Glücklicherweise kam bislang keine Person zu Schaden, wie die Polizeibehörde meldet. Wie der ORF berichtet, gab es seit gestern insgesamt mehr als hundert Erdbeben in der Region der Provinzhauptstadt Lamia. Ihre Stärke sei zwischen drei und 4,6 gelegen, so der ORF weiter. Es handle sich dabei um Nachbeben eines Erdstoßes der Stärke 5,1, der gestern Nachmittag Mittelgriechenland erschütterte.

„Seit gestern bebt die Erde hier ständig. Wir haben die ganze Nacht nicht geschlafen“, sagte Giorgos Kelepouris aus der Ortschaft Kammena Vourla der Nachrichtenagentur dpa. Die Bewohner von rund 80 Gebäuden könnten vorerst nicht nach Hause zurückkehren, teilten die Behörden zudem mit.