Das Auswärtige Amt hat deutsche Urlauber in Westafrikrankka aufgefordert aufgrund der Ebola-Epidemie die Region zu verlassen. Die betroffenen Länder sind Guinea, Sierra Leone und Liberia.

Der Virus wütet zurzeit in Liberia, Sierra Leone und Guinea am schlimmsten. Daher forderte der Krisenstab der Bundesregierung das Auswärtige Amt auf, die Warnungen zu konkretisieren. Das benötigte medizinische Personal ist von dieser Aufforderung jedoch nicht betroffen, da vor Ort Hilfe dringend notwendig ist. Auch die deutschen Botschaften bleiben offen. Bis zum 9. August hatten die Behördern der betroffenen Länder der WHO 1.800 bestätigte und Ebola-Verdachtfälle gemeldet. Außerdem wurden mehr als 1.000 Tote registriert.

Des Weiteren experimentieren Forscher in den USA mit dem Medikament „ZMapp“, dass dem Ebola-Virus entegegen wirken soll. Jedoch können die Vorräte in Folge einer Anfrage der westafrikanischen Länder schnell erschöpft sein. Ebenso ist die Wirkung des Medikaments noch nicht bestätigt. Dennoch ist die Situation in den betroffenen Ländern mittlerweile so verzweifelt, dass nun auch Nigeria und Liberia um die Lieferung des experimentellen Ebola-Mittels „ZMapp“ gebeten haben.