Die Viruserkrankung Ebola hat in den letzten Wochen für viel Wirbel in den Medien gesorgt. Obwohl viele Reiseregionen in Afrika weit von den betroffenen Ländern entfernt liegen, sind viele Urlauber laut welt.de nun verunsichert.

Buntes AfrikaDie Ebola-Seuche beschränkt sich derzeit laut der Weltgesundheitsorganisation WHO auf Sierra Leone, Guinea und Liberia. Trotzdem bereitet die Epidemie nicht nur Einheimischen, sondern auch Touristen Sorge. Für viele Afrika-Reisende ist die Antwort bereits klar: Sie meiden den Kontinent vorerst – auch wenn das potenzielle Reiseziel tausende von Kilometern von den betroffenen Ländern entfernt liegt. Reiseveranstalter bestätigen den Trend: Buchungen für Afrika sind seit Ausbruch der Seuche um gut zwei Drittel zurückgegangen.

Aber ist die derzeitige Skepsis übertrieben? „Natürlich kann man nach Afrika reisen“, sagt der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. „Man sollte sich aber vorher beim Auswärtigen Amt informieren, ob eine Reisewarnung für das jeweilige Zielland besteht.“

Auch sollten sich Urlauber im Vorfeld von einem Arzt beraten lassen. Unabhängig von Ebola ist es immer wichtig, dass alle nötigen Impfungen vorhanden sind. Wenn diese nötigen Vorkehrungen getroffen werden, spricht also prinzipiell nichts gegen einen Urlaub in Afrika.