Er ist online – der neue HolidayCheck Werbespot! 62 Sekunden dauert das Endergebnis einer Zusammenarbeit zwischen HolidayCheck und der Filmakademie Baden-Württemberg. Eine gute Minute, hinter der mehrere Monate Arbeit stehen. HolidayCheck Campaign Managerin Inna, die den Entstehungsprozess von der ersten Idee bis zum finalen Schnitt begleitet hat, bietet uns einen Blick hinter die Kulissen!

„Angefangen hat alles mit der Idee, einen Spot speziell für die Onlinewelt zu produzieren. Unser YouTube-Video sollte humorvoll und bildstark sein und aufzeigen, warum Urlauber vor ihrer Hotelbuchung auf keinen Fall darauf verzichten sollten, Bewertungen auf HolidayCheck zu lesen!

Um möglichst viele frische und kreative Ansätze zu erhalten, haben wir uns verschiedene Hochschulen und Universitäten angeschaut und uns für einen Kreativ-Pitch an der Filmakademie Baden-Württemberg entschieden. Studenten und Absolventen haben 28 tolle Konzepte eingereicht. Die Entscheidung fiel schwer aber nachdem es fünf davon ins Finale geschafft haben stand im Mai 2015 das Gewinner-Konzept fest – erarbeitet von Absolvent Lasse Hartmann zusammen mit Teampartnerin Tina Hechinger.

Ihr Story-Board beschreibt zwei Hotelaufenthalte eines Agenten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Während im ersten Szenario keine Wünsche des an James Bond angelehnten Charakters offen bleiben, erlebt dieser im zweiten Szenario eine Enttäuschung nach der anderen. Die Message des Spots ist eindeutig: „Wer nicht checkt, reist dumm“ – So kann es gehen, wenn man vor der Hotelwahl HolidayCheck Bewertungen liest – oder eben nicht!

IMG_1365So viel zur Theorie. Was die Umsetzung angeht konnten wir viele Gespräche später das HolidayCheck Award Hotel Das Kranzbach von unserer Idee überzeugen. Dann musste alles sehr schnell gehen, um zu verhindern, dass der kurz bevorstehende G7 Gipfel auf dem nur wenige Kilometer entfernten Schloss Elmau uns einen Strich durch die Rechnung macht – das Kranzbach lag innerhalb der früher oder später großräumig abgesperrten Sicherheitszone. Das Team würde also von Ludwigsburg nach Krün reisen, um die Location zu besichtigen. Besteht die Sperrung schon? Kommen wir noch durch? Aufregung war vorprogrammiert.

Am nächsten Tag hieß es Aufatmen! Das Team wurde zum Drehort gelassen und alles verlief nach Plan! (Wenn man mal von der Polizeipräsenz absieht und den Sicherheitsleuten, die während der Durchsprache unseres Storyboards kurzfristig hellhörig wurden – Eine Explosion in den Bergen? Ein Agent?)

Auf das Team warteten detailliert geplante, sorgfältig durchgetaktete Tage. Bei bester Stimmung unter den Mitgliedern des Film- und des Hotelteams folge ein „Und Action“ auf das nächste. Michael Epp, unser Agent in der Hauptrolle, machte einen so tollen Job, dass zumindest wegen ihm keine Szene neu gedreht werden musste. (Wir erfuhren, dass er nicht nur aus Konstanz stammt sondern auch HolidayCheck-Kollegen kennt. Die Welt ist klein und er war umso schneller „einer von uns“.)

IMG_1405Die Frage nach dem Wetter war uns ein ständiger Begleiter: Viele Szenen wurden im Freien gedreht und inmitten der Berge ist es bekanntlich so eine Sache mit der Vorhersage… Am ersten Tag hat es bis auf einen kurzen Schauer zwischendurch ebenso super mitgespielt wie unsere jugen und weniger jungen Models. Erst abends zog ein großes und heftiges Gewitter auf. So ging es mit etwas Sorge um den Drehplan des nächsten Tages ins Bett – völlig unbegründet, wie sich später herausstellen sollte. Am Ende von Tag 2 hatten wir neben einer Poolszene auch eine der nettesten Szenen des Spots im Kasten: Unseren Mann in der Badewanne. Als Belohnung gab es ein beeindruckendes 5-Gänge Menü im Hotel.

Tag 3 startete weniger verheißungsvoll. Direkt nach dem Aufwachen musste ich feststellen, dass es regnete. Regen war am letzten Drehtag wirklich das Letzte, das wir gebrauchen konnten, immerhin stand die Arbeit mit Drohnen auf dem Plan. Diese fliegen mit einem Affenzahn durch die Lüfte und leider sieht man jeden einzelnen Regentropfen auf der Linse. Voller Hoffnung auf Wetterbesserung fuhren wir also zum Drehort Sylvensteinbrücke. Doch eine nasse Straße ließ uns keine Chance, ansprechende Cabrio-Szenen zu drehen. Auch das Warten in einer nahegelegenen Wirtschaft blieb ohne Erfolg und uns blieb am Ende nichts anderes übrig, als den Dreh schweren Herzens abzubrechen. Für meine Kollegin Stephanie, die bereits über 60 Spots gedreht hat, war es das erste Mal! Wir ließen das Team also abreisen, einen unfertigen Spot in der Tasche und ich musste meinen Ausruf „It’s a wrap“, auf den ich mich schon seit Langem gefreut hatte, wohl oder übel verschieben.

Um genau zwei Wochen! Am Nachdrehtag fand sich ein kleines Team einmal mehr an der Brücke ein und am Ende des Tages alle Szenen im Kasten zu haben. Wenige Wochen des Schnitts und der Nachbearbeitung später blicken wir stolz und zufrieden auf das Endergebnis, das wir euch nicht länger vorenthalten wollen! Viel Spaß beim Schauen (und vielleicht gewinnt ihr ja einen Aufenthalt im Wellnesshotel Das Kranzbach?)!“