Bangkok

In der thailändischen Metropole Bangkok sind für das kommende Wochenende erneut Demonstrationen geplant. Touristen in Thailand sollten deshalb bei einem Besuch in der Hauptstadt aufmerksam bleiben und sich informiert halten. Eine aktuelle Reisewarnung besteht jedoch nicht.

Das Auswärtige Amt empfiehlt aktuell in seinen Reisehinweisen, in der Hauptstadt Bangkok bestimmte Bereiche der Innenstadt zu meiden. Die Bereiche rund um das Parlament, den Regierungssitz sowie den Königspalast, den sogenannten Smaragdbuddha und das Democracy Monument waren zuletzt Schauplätze der Krawalle gewesen und sollten deshalb gemieden werden. Seit dem 25. November gilt in Bangkok der Notstand. Hin und wieder kommt es zu Straßensperrungen und verstärkt auch zu Personenkontrollen. Urlauber sollten damit rechnen, dass einige Sehenswürdigkeiten gar nicht oder nur mit Einschränkungen zugänglich sind.

Reisende in Thailand sollten weiterhin aufmerksam bleiben und sich fortlaufend beim Auswärtigen Amt oder beim Reiseveranstalter über die aktuelle Lage informiert halten. Urlaubern wird generell geraten, größere Menschenansammlungen zu meiden und den Sicherheitsanweisungen zu folgen. Derzeit haben Reisende aber noch keinen Anspruch auf kostenfreie Stornierung.

Die andauernden Proteste richten sich gegen die Regierung von Yingluck. Korruption und Verschwendung von Geldern sind den oppositionellen Gruppen ein Dorn im Auge. Sie fordern deshalb den Rücktritt von Premierministerin Yingluck Shinawatra. Zwar wurde das Parlament mittlerweile aufgelöst und für Februar sind Neuwahlen angekündigt, an einen Rücktritt scheint sie bislang jedoch nicht zu denken.