Der Horror-Trip der „Costa Concordia“ ist nun endlich ein Fall für das deutsche Landgericht in Berlin.

Die "Costa Concordia" vor dem Unglück

Die „Costa Concordia“ vor dem Unglück

Eine Kreuzfahrt der „Costa Concordia“ endete am 13. Januar 2012 für viele Menschen tödlich. 32 Passagiere kamen ums Leben, als das Schiff vor der italienischen Insel Giglio bei Elba auf einen Felsen lief und kenterte.

Francesco ‚Schettino, auch bekannt als „Kapitän Feigling“, steht vor Gericht und macht seine Offiziere für das Unglück verantwortlich. Das Wrack des Kreuzfahrtschiffes liegt nach wie vor am Unglücksort. Mehr als zwei Jahre nach der Katastrophe warten auch die ehemaligen Passagiere noch auf das Verfahren.

Jetzt aber liegt beim Landgericht Berlin endlich die Klage von zwei Havarie-Opfern vor, die mehr Schadensersatz und Schmerzensgeld fordern. Mit den von der Reederei pauschal bemessenen 11.000 Euro wollen sie sich nicht abfinden. Opferanwalt Hans Reinhardt aus Marl: „Wir wollen endlich eine Entscheidung im Sinne der Opfer, notfalls in einem Prozess.“