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Das Auswärtige Amt warnt aktuell vor einem neuen Coronavirus. Dies gilt insbesondere für Reisende auf der arabischen Halbinsel. Das Virus hat bereits 22 Menschenleben gefordert. Fledermäuse und Kamele stehen im Verdacht die Infektionskrankheit zu übertragen.

Bereits seit 2012 grassiert vor allem auf der arabischen Halbinsel ein neues Coronavirus (Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus, kurz: MERS-CoV), das bei Menschen zu starken Erkrankungen der Atemwege führt.

Es gibt einige Hinweise dafür, dass etwa Fledermäuse vermehrt das Virus in sich tragen könnten und auch Kamele es übertragen könnten. Dennoch ist nicht geklärt, wie genau eine Ansteckung Menschen mit dem Virus erfolgt. Aus diesem Grund sollten Urlauber Kontakt zu Tieren möglichst meiden und penibel auf die Hand- und Lebensmittelhygiene achten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht sogar davon aus, dass bei engem Kontakt zu infizierten Personen auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich sein könnte. Eine Infektion geht mit grippeähnlichem Krankheitsverlauf einher und führt innerhalb der ersten Woche oft zu einer Lungenentzündung, die sogar zu Atemversagen führen kann. Zuletzt meldete die französische Gesundheitsbehörde, dass ein 65-Jähriger Franzose sich während einer Reise nach Dubai mit dem Virus infiziert hatte und wenig später starb.

Wer eine Reise in die betroffene Region plant, sollte sich über die aktuelle Entwicklung der Krankheit informiert halten. Informationen dazu finden sich beim Robert-Koch-Instituts (http://www.rki.de/),
beim europäischen Center for Disease Control (http://www.ecdc.europa.eu)
sowie auf den aktuellen Merkblättern des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/654572/publicationFile/186959/MERS_CoV.pdf).