Immer mehr Hotels in Deutschland stellen sich auf Urlauber mit eingeschränkter Mobilität ein. Vor allem in Bayern gibt es laut sueddeutsche.de zunehmend behindertengerecht ausgestattete Unterkünfte, die Rollstuhlfahrern ein Freizeitprogramm in den Bergen ermöglichen.

Relaxen im AllgäuNach und nach wird im deutschen Tourismus in Sachen Barrierefreiheit aufgerüstet. Zahlreiche Hotels werden mittlerweile behindertengerechter gestaltet. Nur ebenerdige Zimmer anzubieten ist aber oft nicht genug. Ob Haltegriffe in den Bädern, breiter Aufzug oder extra hohe Tische im Restaurant: Es gibt viele Dinge die getan werden können um einen Hotelaufenthalt für Menschen mit Behinderung einfacher und angenehmer zu gestalten. Einige bayerische Hotels legen sich mittlerweile extra ins Zeug und bieten beispielsweise geführte Wanderungen auf ebenen und gut befestigten Wegen an.

Reisen für Menschen mit Behinderungen sind jedoch immer noch eine Nische im Tourismus. In Bayern gehe es zwar nach und nach voran, aber „die Entwicklung läuft sehr schleppend“, so Edi Schieder, ehrenamtlicher Tourismusberater beim Sozialverband VdK Bayern. Horst Seehofer hatte bei seiner Wiederwahl angekündigt, dass der Freistaat 2023 komplett barrierefrei sein werde. Dies sei in seinen Augen jedoch trotz der Fortschritte sehr unrealistisch.