Nein, das was Ihr auf dem Titelbild seht ist kein aufgeblasener schwebender Teletubbi, sondern tatsächlich Jochen aus dem HolidayCheck Marketing. Jede Abteilung hat bei uns die Möglichkeit, etwas Taschengeld für einen Ausflug zu bekommen. Wir im Marketing haben schon länger nichts mehr unternommen und wollten mal etwas richtig Ausgefallenes unternehmen. Wir haben uns für Body Flying entschieden, was soviel heisst wie: Springe mit einem viel zu grossen Arbeitskittel, Sony-Megamanhelm und Plastikbrille in einen überdimensionierten umgedrehten Handtrockner.

Also haben wir Fahrgemeinschaften gebildet und sind nach Rümlang aufgebrochen, direkt neben dem Flughafen Zürich, wo ein solcher Body Flying Mega-Fön darauf wartet, flughungrige Helden durch die Luft zu wirbeln.

Dort angekommen gab es ganz zu Anfang die allerhärteste Herausforderung zu bewältigen: Steige auf eine Waage und gib Dein Körpergewicht ehrlich auf dem Check-In Formular an. Der Hinweis: „Sportanlage – Betreten auf eigene Gefahr“ tat sein Übriges, um auch den bloßen Gedanken an Beschönigung der eigenen Masse zu verdrängen.

Nun gut, nun aber nichts wie in den Instruktionsraum. Im vorgeführten Sicherheitsvideo meinten einige Kollegen, Wolfgang Petry erkannt zu haben, der sich die Fußschlaufen seines Anzugs um die weißen Tennissocken zieht, seine Matte in einen Calimero-like Eierhelm zwingt und die korrekte Flughaltung auf einer Bank einnimmt (etwa wie eine Fliege, die gegen einen Kühlergrill klatscht… und das ganze loooocker).

Nach einem letzten Abrollsprung auf eine Übungsmatte (nein, nicht die von Petry), überwacht von den Augen eines Instruktors, waren alle bereit für den Einsatz.

Beim Aushändigen der Fluganzüge haben wir uns schon auf die kostenlosen Hubba-Bubbas in einem Plastikbehälter gefreut. Beim ersten Kaukontakt war dann allerdings klar, daß es sich weniger um  Kaugummis als um Ohrenstöpsel handelte, um sich vor dem Lärm des Riesenventilators zu schützen.

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Ein letzter Fashion-Check: Jawohl, jeder von uns sieht ähnlich dämlich in dieser Uniform aus, also nichts wie Abflug!

Jetzt geht’s los mit dem Body Flying:

Die erste Gruppe wagt sich in die nach oben offene Flugkammer, die seitlich mit Matten ausgekleidet war und nach oben den Blick auf den blauen Abendhimmel von Zürich freigab.

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Nachdem der Propeller vollen Schub aufgebaut hatte, flog der Instruktor eine kleine Demonstrationsrunde und bat dann den ersten Wagemutigen, sich in den Luftstrom fallen zu lassen.

Was bei der kleinen Flugvorführung des Instruktors noch aussah wie ein Spaziergang, entpuppte sich in den ersten Sekunden im Wind als echte Herausforderung an den Körper, eine stabile Fluglage einzunehmen. Sobald der Instruktor dann den jeweiligen Möchtegern-Flughund stabilisiert hatte, ging es langsam mit dem Instruktor ab noch oben. Einige Flugratten erreichten sogar die Kante des Flugtunnels und konnten einen Blick auf den Züricher Flughafen im Abendrot erspähen (wie hier zum Beispiel Sinah). Völlig schwerelos…. Aber Grinsen war kalt, denn die Luft bläst einem mit über 200 Sachen durch die Beisserchen.

Nachdem jeder in der Gruppe diesen ersten Flug erlebt hatte, gab es noch eine Zugabe, bei der man an der Hand des Instruktors fast eigenständig ein paar Runden in Bodennähe drehen durfte … Wahnsinn.

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Ordentlich durchgelüftet und im Wind geschaukelt durfte die Gruppe dann Platz für die nächste Riege Abenteurer machen, bei der sich dieses Spiel wiederholte.

Neben dem unglaublich uncharmanten Aussehen der Fluguniform sorgte natürlich auch der Effekt des Luftstroms in den Gesichtern der Fliegenden für Heiterkeit und gute Laune bei den übrigen HolidayCheckern.

Body Flying macht hungrig!

Nachdem sich dann auch die letzte Gruppe wieder heil am Boden befand und aus den Fluganzügen geschält hatte, machte sich allgemeiner Hunger breit. Jetzt, wo das Gewicht keine Rolle mehr spielt, beschlossen wir zugleich, eine nahegelegene Herberge „Zum goldenen Bogen“ aufzusuchen, wo ein besonders kreativer HolidayChecker die angebotenen Speisen noch kulinarisch verfeinerte „á la Johann Lafer“ („sooooo jetzmachemernochpaarBommFrittdrauf… mhhh… Sofaaaaaain…“).

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Nun sind schon knapp zwei Tage vergangen und JEDER Mitarbeiter im Marketing fühlt mindestens 3 Muskeln am Körper, die sich sonst nicht bemerkbar machen. Der Ausflug hat auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht und da wir alle zusammen nun „flugtauglich“ sind, machen wir uns frisch motiviert und mit neuem Elan wieder an unsere Arbeit …