Air BerlinAirBerlin vereinfacht das Reisen in Gruppen: künftig sind die Flugtickets zusätzlich mit Buchstaben von A bis D markiert. Damit soll die Abfertigung systematisiert und beschleunigt werden. Jeder Buchstabe steht dabei für ein paar Reihen in der Flugzeugkabine. Der Sitzplatz entscheidet darüber, wer zuerst das Flugzeug betreten darf.

Wie der SPIEGEL online schreibt, teilt die Fluggesellschaft ihren Passagieren beim Check-in einen der Buchstaben A bis D zu. Beim Einsteigen werden die Buchstaben nach und nach aufgerufen, und die entsprechende Gruppe darf dann an Bord. Der neue Ablauf soll das Boarden beschleunigen. Als Erste – noch vor der Gruppe A – sind die Passagiere an der Reihe der Business Class und Inhaber der Topbonus-Karten Gold und Platinum.

Die Lufthansa-Tochter Germanwings teilt Fluggäste einer Maschine in zwei Gruppen ein – es sei denn, ihr Flieger steht nicht an einer Passagierbrücke. Wer mit dem Bus übers Rollfeld zum Flieger chauffiert wird, hat die freie Platzwahl. Anders formuliert: First come, first choice. Ähnlich verhält es sich auch bei Easyjet und Lufthansa – ausgenommen davon sind Gäste, die Hilfe brauchen, Gäste mit Tickets für bessere Klassen und Gäste, denen besondere Boni zustehen, etwa Vielflieger.

Andere Airlines haben mit dem Gruppenboarding bereits positive Erfahrungen gemacht. United Airlines hat den Prozess auf fünf Nummern reduziert, weil das wesentlich einfacher für die Passagiere sei. „Vor allem für Gäste, die nicht so gut Englisch sprechen, ist das viel verständlicher.“